Wider die Globalisierungsangst!

Wider die Globalisierungsangst!

von: Klaus Künkel, Uta Schäfer, Christian Diller

Verlag für Wissenschaft und Forschung, 1999

ISBN: 9783897000841 , 240 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

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Preis: 29,90 EUR

Mehr zum Inhalt

Wider die Globalisierungsangst!


 

Kein Zweifel, nur wenige Angehörige der großen akademischen Gemeinde Berlins haben ihr Wirken so sehr in den Dienst der internationalen Verständigung gestellt wie Klaus Künkel. Der wissenschaftliche Diskurs war dabei zwar die wichtigste, aber nie die einzige Seite: Der Aufbau dauerhafter institutioneller Beziehungen zwischen Universitäten aus aller Welt, die ja auch immer politische Beziehungen sind, das Überwinden kulturell, wohlstands- und mentalitätsbedingter Schranken zwischen den Menschen gehörten immer zu Klaus Künkels Alltag - beruflich wie privat. Sein ganzes Wirken war und ist - wenn nicht gar ein bescheidener Beitrag für den Weltfrieden - so doch zumindest ein zähes, aber nie verkrampftes Arbeiten wider die Globalisierungsangst in all ihren Schattierungen. Geboren 1933, Doktor der Ökonomie 1964, war Klaus Künkel seit 1974 Lehrstuhlinhaber des Fachgebietes Stadt- und Regionalforschung am Institut für Stadt- und Regionalplanung (ISR) der Technischen Universität Berlin. Sein Ausscheiden aus der TU im Frühjahr 1999, deren Vizepräsident er von 1979 bis 1987 war, gibt den Anlaß für diese Festschrift. Wider die Globalisierungsangst! Die menschen- und umweltgerechte Entwicklung einer immer näher zusammenrückenden Welt ist auch die inhaltliche Klammer für die Beiträge dieser Festschrift, formuliert vor allem aus ökonomischen, aber auch aus soziologischen, ökologischen, raumplanerischen, städtebaulichen, architektonischen und verwaltungswissenschaftlichen Blickwinkeln. Die Grundtendenzen und Ursachen der Globalisierung werden ebenso aufgezeigt wie ihre Wirkungen besonders in der räumlichen Dimension. Vor allem aber geht es um menschliche und institutionelle Reaktionsweisen im Umgang mit den Trends und Auswirkungen der Globalisierung. Die Beiträge der Autorinnen und Autoren zeigen dabei die breite Palette im Schaffen von Klaus Künkel: Den wissenschaftlichen und institutionellen Austausch mit dem Westen (Laurette Wittner), dem ganz nahen (Slawomir Gzell, Tadeusz Marszal), dem nördlichen (Terttu Pakarinen) und dem etwas ferneren (Vitali Kasjanov, Tatjana Maklakova, Alexej Solovjev) Osten, in dem sich Klaus Künkel auch immer als Mittler zwischen Universität und Verwaltungspraktikern (Michael Stoll) verstand. Aber natürlich wirkte es auch nach innen: Die strategische Positionierung der TU-Berlin (Hans-Peter Hempel, Udo Simon) und die Begleitung und Förderung der interdisziplinären Forschungstätigkeit wie auch der Lehr- und Lernerfolge von früheren (Dieter Frick, Jörg-Werner Haas, Detlef Kurth, Rainer Winkel), derzeitigen (Christian Diller, Jenny Künkel, Jan Monsees, Frank Roost, Henrik Sander,Gerd Schmidt-Eichstaedt, Guido Spars) und zukünftigen (Dietrich Henckel) Angehörigen des ISR sind hier hervorzuheben.